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Dr. Winfried Fischer
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Die steuerlichen Verrechnungsmöglichkeiten von Veräußerungsverlusten aus privaten Wertpapiergeschäft

Hier ist zwischen Verlusten, die bis Ende 2008 und solchen, die ab 2009 entstanden sind, zu unterscheiden.

Die bis Ende 2008 entstandenen (Spekulations-) Verluste, die sogenannten Altverluste, dürfen bis Ende 2013 mit künftigen Gewinnen aus Veräußerungsgeschäften (nicht mit Zinsen oder Dividenden) verrechnet werden. Die steuerliche Berücksichtigung kann allerdings nur über die Einkommensteuererklärung erfolgen, nicht dagegen als Abzugsposten bei der Abgeltungsteuer. Das Finanzamt wird dann die zuviel bezahlte Abgeltungsteuer erstatten.

Die ab 2009 entstehenden Veräußerungsverluste, wobei ab diesem Zeitpunkt die bisherige einjährige Spekulationsfrist entfallen ist, werden von den Banken gegebenenfalls direkt bei der Berechnung der Abgeltungsteuer berücksichtigt. Diese bilden dazu - wegen der unterschiedlich geregelten Verlustverrechnungen - bis zu zwei sogenannte Verlustverrechnungstöpfe, einen allein für Aktienverluste und den anderen für alle übrigen Veräußerungsverluste. Die jeweiligen Veräußerungsverluste werden in diesen Töpfen „gesammelt" und jeweils entsprechend mit anfallenden Veräußerungsgewinnen verrechnet. Wenn dann, gegebenenfalls zusammen mit einem etwaigen Freistellungsbetrag, diese Verluste „verbraucht" sind, fällt für den überschießenden Gewinn Abgeltungsteuer an. Die „Verwaltung" der Verrechnungstöpfe bis hin zur Erhebung der Abgeltungsteuer erfolgt durch die Bank. Allerdings gelingt dieses Verfahren nur, wenn die verrechenbaren Einkünfte bei ein und derselben Bank auflaufen. Eine Verrechnung über mehrere Banken hinweg ist nicht möglich. In solchen Fällen kann eine Verrechnung wiederum nur über die Einkommensteuererklärung durchgeführt werden.

 
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